Regenerative Zukunft

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Kleine Dinge...

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...die ein Stück zur ökologischeren Lebensweise beitragen:

 

im Internet

  • Znout – die grüne Google-Variante

Rechenzentren verbrauchen Unmengen an Strom, Google liegt weit vorne. "Eine Such-Anfrage bei Google verbraucht genauso viel Strom wie eine Energiesparlampe benötigt, um eine Stunde lang zu leuchten." [1] Im Artikel ist von 0.011kWh pro Suchanfrage die Rede. Znout leitet Suchanfragen an Google weiter, blendet aber eigene Werbungen ein und investiert die Werbeeinnahmen in Zertifikate für erneuerbare Energien. Für Bing und Yahoo-Suche gibt es ein Schwesterprojekt Namens Ecosia.org.

  • CarrotShop – Spenden durch Amazon Shopping

Viele OnlineShops zahlen Werbeprämien für auf sie verweisenden Webseiten. CarrotShop setzt dort an und spendet seine Prämien für grüne Projekte. Wenn ich also vor meinem Amazon Einkauf zuerst auf deren Seite gehe, dann dort auf das Amazon Werbebanner klicke und für z.B. 100€ einkaufe, zahlt Amazon an CarrotShop 5% von 100€ = 5€. Diese werden dann von CarrotShot an grüne Projekte gespendet. Neben Amazon gibt es noch viele weitere Partner z.B. Otto, Conrad und SportScheck.

  • Mal ne Ziege verschenken?

Statt Topflappen, Krawatten und peinlichen Kaffeetassen verschenkt man einfach mal eine Ziege, eine Latrine oder ein Klassenzimmer. Natürlich werden diese Dinge nicht wirklich als Geschenk verpackt, sondern stehen für Oxfams Projekte und Kampagnen, in denen das Geld verwendet wird. Die Beschenkten in Deutschland bekommen eine Grußkarte mit Kühlschrankmagneten und ein gutes Gewissen.

Ökostrom

Anbieterwechsel ist kein wirklicher Aufwand und besser als darauf hoffen, dass die Politik den Wechsel einleitet. Die einzige Hürde ist es 1-2 Seiten Formular auszufüllen. Mittlerweile bietet jeder Stromanbieter auch einen "Öko" Tarif an, viele aber einfach dadurch, dass sie ihr Kontingent umschichten. Eine Lister der reinen Ökostromanbieter gibt es hier. Ich selbst bin seit über 2 Jahren glücklicher Kunde bei Naturstrom die zudem meist günstiger sind als konventionelle Stromanbieter.

 

Wohnung

  • Standbykosten

1W Standby-Stromverbrauch an 365 Tagen, kosten im Jahr 1,75€ bei moderaten 20ct/kWh (0.001kW * 1h * 24 * 365 * 0.2 €/kWh). Somit kostet ein "ausgeschalteter" Rechner/Fernseher 35€ im Jahr (bei moderaten 20W im Standby). Messen kann man den Stromverbrauch mit einem Stromverbrauchszähler/Energiekostenmessgerät, den man zwischen Gerät und Steckdose stecken kann (5-15€).

  • Lüften

5min Stoßlüften statt dauerhaft das Fenster auf kipp

  • Heizen

Heizung auf "5" wärmt das Zimmer nicht schneller, als Stufe "3", sondern nur die Endtemperatur ist höher [Stimmt dass?]

 

Ernährung

- lokal kaufen
- weniger Fleisch

 

Weitere hilfreiche Dinge finden Sie hier.

 


Quellen:

[1] SpiegelOnline / Strato AG, 2007 (Link)

 


Artikel verfasst von Torben Menke und Christoph Schünemann

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. April 2012 um 13:55 Uhr  

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