Regenerative Zukunft

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Fossile Energien

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Vor etwa 280 bis 345 Millionen Jahren, der Zeit des Karbons, entstanden die mächtigen Steinkohlelagerstätten auf der Erde, die seit über 100 Jahren zu den weltweit wichtigsten Energierohstoffen zählen. Die Braunkohlelagerstätten hingegen sind wesentlich jünger und erst vor 2,5 bis 65 Millionen Jahren, in der Zeit des Tertiär, entstanden. Der Rohstoff Erdöl, der vor allem unsere Mobilität sichert, ist vor 65-200 Millionen Jahren, in der Kreide- und Jurazeit, entstanden und wird von der Menschheit seit dem 20. Jahrhundert im großen Maßstab gefördert. Das Erdgas, das auch in dieser Phase gebildet wurde, nimmt seit einigen Jahrzehnten eine immer stärkere Bedeutung für die Bereitstellung von Energie ein.

Innerhalb weniger Jahrhunderte verbraucht der Mensch die Energierohstoffe, die sich in Jahrmillionen aus Pflanzenresten und somit aus Kohlenstoffdioxid (CO2) gebildet haben. Dabei steigt die Förderrate aller fossilen Rohstoffe stetig an durch deren Verbrennung unvorstellbare Mengen CO2 in diesem kurzen Zeitfenster freigesetzt werden. Dies führt unweigerlich zur immer stärkeren Verknappung der endlichen Energierohstoffreserven und zur Verstärkung des Klimawandels durch das Treibhausgas CO2.

Hinzu kommt, dass Deutschland, außer mit der relativ unrentablen Braunkohle, mit keinem dieser Rohstoffe im nennenswerten Maßstab gesegnet ist. Dies führt dazu, dass Deutschland sehr stark von Energierohstoffimporten abhängig ist.

In den folgenden Kapiteln soll die Nutzung der einzelnen fossilen Energiequellen Kohle, Erdöl und Erdgas näher vorgestellt werden inklusive einer detaillierten Diskussion über die Reserven und Ressourcen dieser endlichen Rohstoffe:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. April 2012 um 21:35 Uhr  

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