Regenerative Zukunft

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Chronik

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Von der Idee des Aufforstungsvorhabens bis hin zum Erwerb des Wald- und Grünlandgrundstückes war es ein langer holpriger Weg, der hier kurz skizziert werden soll:

 

  • Sommer 2011: Unterschiedlichste Versuche Grünland- oder Ackerlandflächen in der Umgebung Dresden in der Größe von circa 1 ha zu erwerben (Anlaufstationen: Staatsbetrieb Sachsenforst, Gemeinden, verschiedene Ämter, Annoncen in Zeitungen und Internet). Fazit: Es ist generell sehr schwer als Privatmann Grundstücke dieser Größe zu finden. Zwar gibt es sicher eine Vielzahl an Leuten die Land verkaufen würden, jedoch sind diese Flächen meist langfristig verpachtet und zudem die Eigentümer generell schwer zu finden.

  • November 2011: Die Möglichkeit entdeckt über die BVVG Grundstücke in Sachsen zu ersteigern. Für eine Ackerfläche in Kleinwolmsdorf (bei Dresden) habe ich ein Blindgebot (üblich bei der BVVG) abgegeben. Leider lag das Blindgebot knapp unter dem des erfolgreichen Bieters.

  • März 2011: Zweiter Versuch bei der BVVG: Blindgebot für eine Grünfläche in Heidenau (süd-östlich von Dresden). Diesmal war das erfolgreiche Gebot weit über dem eigenem. Generelle Bemerkung: Die Preise für Acker-, Grünland und Wald sind in den letzten Jahren enorm gestiegen.
  • April 2012: In nicht aufgebender Hoffnung eine Mini-Baumschule im Garten errichtet: Dafür verschiedene Baumsamen gesammelt und im Garten in Pflanztöpfe getopft - insgesamt immerhin circa 130 Bäume (v.a. Ahorn, Buche, Eiche, Vogelbeere, Esche, Walnuss, Kastanie).

 

  • Mai 2012: Aller guten Dinge sind 3: Blindgebot für ein Wald- und Grünflächenstück 20 km nördlich von Dresden bei der BVVG eingereicht. Am 09.06. kam die überaus erfreuliche Nachricht: Zuschlag für das Grundstück erhalten!!! 10.000 m² Wald und 6.000 m² Grünland stehen zur Aufwertung bereit.

 

  • August 2012: Unterschrift des Kaufvertrag des 1,6 ha großen Grundstückes

  • September 2012: Genehmigung des Erwerbes nach Grundstückverkehrsgesetz ist erteilt worden

  • Oktober 2012: Der in Deutschland für eine Aufforstung von Grün-/Ackerland notwendige Erstforstungsantrag wurde beim zuständigen Amt eingereicht und einen Monat später unter geringen Auflagen bewilligt.

  • November 2012: 70 Bäume von der Mini-Baumschule im Garten wurden auf der Aufforstfläche verteilt (v.a. Ahorn, Eiche und Buche) und mit fleißiger Mitarbeit von Janine und Hans mit recycelten Plastikhüllen vor Wildverbiss geschützt. 2 Wochen später kamen die restlichen 60 Bäume aus der Mini-Baumschule des Gartens in einen extra eingezäunten Bereich des Waldes.

  • März/April 2013: Organisation von Forstmaterial (Seilwinde, Sägen und co.) und Kettensägenlehrgang - sehr müßig! Versuch die in den Kronen hängenden Bäume von einem professionellen Waldarbeiter herauszuholen sind vorerst gescheitert.
  • Mai 2013: 180 Bäume und Sträucher von der Forstbaumschule Großthiemig geholt und auf der Aufforstfläche sowie im Waldstück mit Verbissschutzhüllen gepflanzt (an 2 Tagen). Dabei handelte es sich um seltenere Baumarten wie Wildapfel, Vogelkirsche, Linde, Ulme, Weißtanne, usw. Außer Wildbirne ist bisher alles gut angewachsen was wohl auch der ausreichenden Regenfälle zu verdanken ist denn eigentlich ist eine Pflanzung im Mai schon recht spät. Die im letzten Jahr aufgeforsteten Bäume haben den Winter auch gut überstanden.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 07. Juni 2013 um 15:28 Uhr  

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